Die Schreibtigall

Es ist mitunter unbegreiflich, woher Ideen kommen. Von einem Schritt zum nächsten sind sie da, viel  umfangreicher, als man in einem so kurzen Augenblick meint denken zu können. 

Seit einiger Zeit habe ich aber einen Verdacht, wer dafür verantwortlich sein könnte; es ist die Schreibtigall, ein kleiner, vielfach begabter und sehr zutraulicher Vogel.

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Noch 'n Gedicht

Mein Opa konnte auch im hohen Alter noch viele lange Gedichte auswendig aufsagen. Das habe ich immer sehr bewundert und es genossen, wenn eines der Gedichte zum Vortrag kam.

Ich selbst kann leider nur wenige Gedichte auswendig. Das ist schade, finde ich. Denn abgesehen davon, dass es das Gehirn trainiert, Dinge auswendig zu lernen, gibt es einfach zu viele tolle Gedichte, die man kennen sollte. Deshalb habe ich mir in diesem Jahr vorgenommen, Gedichte auswendig zu lernen. Vielleicht schaffe ich wenigstens zwei Gedichte im Monat. 

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Nur ein Kapitel ... - Bitteeee!

Immer, wenn es früher Zeit für's Bett war, kam meinen Schwestern und mir dieser Satz über die Lippen. 

Mit der vorangestellten Frage, ob Mama oder Papa zum Einschlafen noch etwas vorlesen. Meistens bekamen wir noch unsere Gute-Nacht-Geschichte. Zeitweise hatten wir sogar ein Buch mit 365 Minigeschichten - für jeden Abend des Jahres eine.

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Was trägt die Welt?

Außer meinem Schweden-Roman, bastle ich nach wie vor und immer wieder an meinem großen Fantasyepos. Ich finde, nach mittlerweile 15 Jahren Arbeit, Schreiben, Verwerfen und Überarbeiten, darf ich diesen Begriff ruhig verwenden. Auch wenn er im Umfang vermutlich niemals an die Werke des großen J.R.R. oder G.R.R. heranreichen wird. (Vielleicht fehlt mir dazu das Doppel-R im Namen?) 

Besonders wichtig bei Fantasy ist das Selbstverständnis der jeweiligen Welt.

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Meine Bibliothek - mein Happy-Place

Jahrelang habe ich davon geträumt, eine eigene kleine Bibliothek in meiner Wohnung zu haben. 

Als ich im vorigen Jahr meine erste eigene Wohnung bezog und dies kleine Zimmer sah, wusste ich sofort: Das wird meine Bibliothek!

Da sie nun endlich zum Großteil eingerichtet ist, wird es höchste Zeit, dass ich euch ein bisschen herumführe.

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Dichterwettstreit

Am Samstag hatte ich volles Programm. Chorauftritt am Tag der offenen Tür im Institut - und wenn man schon mal da ist, trifft man immer auf jemanden, mit dem man sich verquatscht ...

In der Zeit zwischen Einsingen und Auftritt ging ich noch einmal in mich, auf der Suche nach Worten.

Denn der Abend stand im Zeichen des Poetry Slams, für den ich meine Teilnahme zugesagt hatte. Ein Thema hatte ich, aber die Entscheidung, ob ich nun reimen sollte oder liebe prosaisch lesen, fiel erst Freitagabend, nachdem ich dreimal den Text von links auf rechts gedreht hatte.  

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Hafenbericht

Ich finde Handwerk und Berufe, die mittlerweile Seltenheitswert haben, unheimlich spannend. Deshalb habe ich in der Redaktion des Hochschulmagazins vorgeschlagen, etwas über die ortsansässigen Fischer zu schreiben. Einen Tag lang einen Fischer bei seiner Arbeit begleiten. Um zu fragen, ob die Fischer überhaupt dazu bereit sind, war ich heute am Hafen. Ich hatte Glück und traf auf zwei Fischer, die in einer der Hütten hinter ihren Kuttern gerade den frischen Fang ausnahmen. 

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The brain you've called

Wie viele Gehirnwindungen gibt es? Laut Wikipedia beträgt die Länge sämtlicher Nervenbahnen im menschlichen Gehirn etwa 5,8 Millionen Kilometer. Sehr faszinierend. Also ganz schön viel Platz, um Gedanken auszubreiten. Aber auch nicht wirklich verwunderlich, dass mal etwas verloren geht. 

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Anfang ohne Ende

Jeder Schriftsteller hat Romanideen, Notizen zu Romanen und angefangene Manuskripte in der analogen oder digitalen Schublade liegen. Ich bin da keine Ausnahme. 

Bevor man überhaupt die Chance hat, das eine wirklich fertig zu stellen, kommen schon wieder tausend neue Ideen.

Das ist wohl das Kreuz der Kreativen ...

Ein weiteres Problem ist der berühmte erste Satz. Man weiß, worüber man schreiben will, womöglich sogar auch den letzten Satz. Aber wie man dahin kommen soll, ist überaus fraglich. Und ob der erste Satz, den man da im Eifer des Gefechts niedergekritzelt hat, wirklich der beste ist?

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Kann man ja immer mal gebrauchen ...

"Ich hab bei mir mal aussortiert und ganz viele Kladden gefunden. Zum Wegschmeißen sind sie zu schade, aber du als Schriftstellerin kannst da doch bestimmt etwas von gebrauchen."

 

Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz schon gehört habe. In den meisten Fällen freue ich mich ja auch immer, wenn mir jemand etwas Gutes tun will und in der Regel sind Kladden, Notizbücher und Co wirklich eine Feine Sache. Allerdings musste ich bei mir zuhause jetzt auch mal aufräumen und dabei feststellen, dass ich in all den hübschen Büchern noch Platz für Ideen aus mindestens zwei Schriftstellerleben habe. 

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Herzensbücher

An diesem Wochenende dreht sich unter #Herzenstage alles um Liebe, Romantik, große Gefühle - und die entsprechenden Bücher. 

Grund genug also, um über Lieblings-Liebesromane zu sprechen und zu schreiben. Hier kommen meine Top 5!

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Geschichten auf den Kopf geträumt

Manchmal ist es wie verhext:

Man sitzt vor einem unbeschriebenen Blatt Papier und kaut auf dem Bleistift, oder sitzt vor dem Computer, und die Finger schweben bedeutungsschwer über der Tastatur.

Aber weder aus dem Bleistift noch aus der Tastatur wollen Wörter fließen.

Das Hirn gibt einfach keinen Anstoß für sinnvolle, schöne Sätze. 

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Recherche für die Schreibwerkstatt

Ideen zu haben, ist grundlegend für die Arbeit als Autor.

Das ist keine großartige Neuigkeit.

Aber manchmal reicht eine Idee allein nicht aus. Denn mitunter sind die Ideen, die im Kopf eines Schreiberlings so herumspuken, ziemlich einfach strukturiert und müssen noch mit Inhalt gefüllt werden.

Und dazu muss man sich als Autor vor die Haustür wagen und Recherche betrieben, um diese füllenden Inhalte zu finden. 

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Pink, knallig und einfach wunderbar!

Hier ist es. Das Cover zu meinem neuen Roman!

Ist es nicht toll?

Letzte Woche habe ich es vom Verlag zugeschickt bekommen und musste es gleich ganz begeistert meinen Kollegen zeigen - denen es auf Anhieb gefiel.

Nun kann ich mich kaum daran satt sehen und freue mich wie Bolle auf nächste Woche Freitag.

Dann, am 5. Dezember, wird "Märchenprinzen gibt es nicht!?" erscheinen und für euch alle zugänglich sein.

Ich bin schon so gespannt, wie euch der Roman gefallen wird.

 

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Great expectations

Zugegeben, als Suchplakat ist mein selbst gebasteltes Bild vielleicht nicht unbedingt zu gebrauchen, und die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Prinz daraufhin bei mir melden könnte, tendiert wohl auch eher gegen Null. 

Aber das soll auch gar nicht Sinn der Übung sein (wenn sich allerdings trotzdem etwas in diese Richtung ergäbe, wäre ich dem natürlich dennoch nicht abgeneigt.)

 

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Bücher über Bücher

Nun liegt die Frankfurter Buchmesse schon wieder eine Woche zurück.

1000 Eindrücke sind auf mich eingestürzt, mindestens 30 Bücher stehen nun auf meiner Wunschliste ... und für euch habe ich ein paar Fotos mitgebracht, um euch an dem herrlichen Bücherfest im Nachhinein noch teilhaben zu lassen. 

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Viele Menschen und noch mehr Bücher

Zum ersten Mal in meinem Leben war ich auf der Leipziger Buchmesse unterwegs - und ich war echt beeindruckt. 

An meinen ersten und (bislang) letzten Besuch auf der Frankfurter Buchmesse 2005 habe ich kaum noch Erinnerungen, außer dass es unheimlich voll und anstrengend war.

Diese Erfahrung habe ich auch in diesem Jahr wieder gemacht.

So viele Menschen auf einem Haufen habe ich wirklich schon lange nicht mehr gesehen. 

 

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Autoren-Werkstatt

Während ich gespannt auf Nachrichten aus dem Lektorat von "Streetex Teil 2" warte, möchte ich die Gelegenheit gern nutzen, um euch ein wenig über meine Schreibaarbeit zu erzählen.

 


 

 

 

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Viel Spaß, wie Sie lesen und hören!

Hilfe, ich kann nicht mehr!

Nachdem Google mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass ja ein Teil meiner Seite auf Schwedisch ist, habe ich einfach mal auf "Diese Seite übersetzen" geklickt.

Was dabei rausgekommen ist, möchte ich euch nicht vorenthalten.

Bei Übersetzungen durch Google, dem Alleskönner und Allesprachensprecher, wird jedes Drama zur Tragikkomödie.  

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Fertig!?!

Hallo!

Wie versprochen melde ich mich jetzt am Wochenende wieder bei euch. Nach gut drei Wochen wird es dafür ja auch mal wieder Zeit.

Die Nachricht des Tages ist: Ich habe die Korrekturen am zweiten Band von Streetex abgeschlossen. An dieser Stelle ganz ganz herzlichen Dank an Fabian, dass er mir alle Kommas/Kommata eingezeichnet hat, die fehlten, und die rausgestrichen hat, die zu viel waren, und was sonst noch falsch war :)

Jetzt werde ich mir die 161 Manuskriptseiten noch mal durchlesen und dann ausdrucken und zum Verlag schicken!  TOITOITOI, dass das alles klappt! Vielleicht wird das Buch dann ja zur Leipziger Buchmesse fertig. ;)

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