Kapitel 52 - Kleine Gesten

Noah

Wie kann es so viele schöne Menschen auf einem Haufen geben? Obwohl wir nun schon anderthalb Tage in Korea sind, fällt mir bei jeder neuen Begegnung die scheinbare Makellosigkeit auf. Fast bin ich versucht, die Hand auszustrecken und die Leute zu berühren, um zu testen, ob sie echt sind. Doch ich reiße mich zusammen und erwidere nur höflich die freundlichen Gesten, die man uns entgegenbringt.

„Haben Sie noch einen Wunsch, Mr Hammond?“, fragt mich die Hotelmitarbeiterin, die so perfekt gestylet ist, als würde nicht ich, sondern sie gleich vor die Kameras der Pressefotografen treten müssen.

Ich lege die Hand auf meine Brust und verneige mich leicht.

 

„Alles ist wunderbar, vielen Dank.“

 

Die Mitarbeiterin deutet ebenfalls eine Verneigung an und geht weiter zu Scott. Ich lasse meinen Blick durch den Raum wandern, der funktional, aber schick eingerichtet ist. Ein paar bequeme Stühle, die aber hauptsächlich unbesetzt sind, lediglich Andy hockt auf einer Stuhlkante und tippt auf seinem Smartphone herum. An einer Wand, an der ein roter Wimpel mit goldenen Troddeln hängt, steht ein Tisch mit Getränken und kleinen Snacks.

 

Unweit davon steht Liam neben Spencer, seinem Bodyguard. Er war auch schon beim Frühstück dabei. Seltsam. Wir sind hier in diesem Luxushotel so gut abgeschirmt, dass außer dem Personal niemand in unsere Nähe kommt. Hier droht uns keine Gefahr. Selbst bei unserer Ankunft gestern habe ich mich so sicher gefühlt wie schon lang nicht mehr. Auf dem kurzen Weg zwischen dem Van und dem Hoteleingang stürmte niemand auf uns zu, machte nicht einmal einen Schritt in unsere Richtung, und keine hysterischen Schreie waren zu hören. Im ersten Moment hat es mich irritiert, jetzt kann ich die ungewohnte Stille genießen. Jayden habe ich für den Vormittag frei gegeben und er hat sich begeistert ins hoteleigene Gym verabschiedet. Ein bisschen Workout täte mir und besonders meinem Nacken sicher auch gut, aber die Pressekonferenz kann ich nicht ausfallen lassen. In fünf Minuten soll es losgehen. Ich zupfe an meinem Outfit herum, das Schild im Hemdkragen kratzt auf meiner Haut.

 

Ich muss unweigerlich grinsen, als Liam meine Geste imitiert und sich ebenfalls im Nacken kratzt. Von dort aus wandert seine Hand an seine Stirn und er streicht sich eine Strähne hinters Ohr, die allerdings sofort wieder zurückfällt. Spencer sagt irgendetwas, zu leise, als dass ich ein Wort verstehen könnte, aber Liam scheint es zu gefallen. Er lacht. Seine Hand wandert wieder zum Ohr, dann lässt er sie langsam sinken und wendet sich in Richtung der Getränke ab. Doch eher er einen Schritt macht, streift Liams Hand die von Spencer. Dieser streckt leicht seine Finger aus, sodass sie sich für einen Moment mit Liams verhaken. Beide lächeln verstohlen, ehe Liam auf den Tisch mit den Getränken zugeht und nach einer Wasserflasche greift.

 

Hastig drehe ich mich in die andere Richtung, nehme Scott ins Visier, der mit seinem Tablet beschäftigt ist. Es scheint nicht so, als habe er etwas von der Szene bemerkt. Andy ist noch immer auf sein Smartphone fokussiert und Suma macht in einer anderen Ecke des Raums ein paar Tanzschritte. Vermutlich haben sie auch nichts mitbekommen. Oder kümmert es sie nicht? Wissen sie womöglich längst Bescheid? Wie lang da wohl schon etwas zwischen Liam und Spencer läuft?

 

Nicht, dass es mich stören würde. Im Gegenteil. Mich überkommt ein überraschendes Gefühl von Wärme, das ich sonst nur verspüre, wenn ich sehe, dass es Marble gut geht, oder bei einer neuen Nachricht von Kristina.

 

Bei dem Gedanken an Kristina mischt sich ein Hauch Eifersucht in die Wärme. Wie gern würde auch ich einfach meine Hand ausstrecken und ihre Finger zwischen meinen spüren, ihre Haut dicht an meiner, ihren Atem …

 

Mein Blut sammelt sich an sehr zentraler Stelle meines Körpers. Verdammt, richtig schlechtes Timing.

 

Natürlich springt genau in diesem Moment der Zeiger der Wanduhr auf Zehn und zeitgleich öffnet sich die Tür und ein Mitarbeiter des Hotels tritt ein.

 

„Alles ist bereit, es kann losgehen“, kündigt er mit höflicher Miene an.

 

Scott nickt, scheucht uns mit raschen Handbewegungen auf die Tür zum angrenzenden Konferenzsaal zu und legt die Hand auf die Klinke. „Alles klar, Jungs?“

 

Eine rein rhetorische Frage wie üblich, und wie immer nicken wir brav. Ich presse meine Beine zusammen, versuche, mich an die Biostunde zu erinnern, in der wir Rinderaugen seziert haben – wenn es etwas gibt, was total abtörnt, ist es die abgelöste Netzhaut, die dein Tischnachbar auf deinem Heft ausbreitet. Es klappt. Als wir unter dem kurzen Applaus der geladenen Pressevertreter den Saal betreten, fließt mein Blut wieder in halbwegs normalen Bahnen.

 

Ich bleibe neben Liam und Andy stehen, wir verbeugen uns leicht und nehmen unsere Plätze ein, als der MC uns dazu auffordert.

 

„Zuerst, herzlichen Glückwunsch zu eurem Konzert heute Abend. Wir fühlen uns geehrt, dass ihr euer erstes Konzert in Korea hier bei uns in Seoul spielen werdet. Wie fühlt es sich an, eure Fans hier endlich persönlich zu treffen?“

 

„Wir sind sehr gespannt und freuen uns sehr“, sagt Liam. „Wir sind seit gestern Morgen hier und haben schon so viel Schönes erlebt. Ihr seid so gut zu uns.“ Er legt seine rechte Hand aufs Herz und deutet eine Verbeugung an.

 

Die Presseleute lächeln geschmeichelt und der Moderator leitet nach einer kurzen Vorstellungsrunde, während der wir wieder höflich lächeln, die Q&A-Session ein.

Die ersten Fragen drehen sich um unsere ersten Eindrücke, die wir von Korea gewonnen haben. Scott hat uns eindringlich gebrieft, was das Thema betrifft. Wir müssen einen guten Eindruck machen, sollen höflich und charmant antworten, ohne zu übertreiben oder betont witzig zu sein. Das Ehrgefühl unserer Gastgeber darf nicht verletzt werden. Anders als die JournalistInnen, die wir in Europa erlebt haben, die oft mal zur Seite schauen oder mit ihrem Handy hantieren, schauen uns die PressevertreterInnen hier aufmerksam an. Ganz so, als ob sie unsere Antworten nicht hören, sondern von unseren Lippen ablesen würden. Ich halte mein Lächeln aufrecht, fühle mich aber beklommen. Diese Form der Beobachtung bin ich nicht gewöhnt. Was, wenn ich einen Fehler mache? Gänsehaut breitet sich auf meinen Armen aus. Die Klimaanlage ist zu stark eingestellt. Ich spanne meine Muskeln, um nicht zu zittern.

 

„Eure neuen Singles Deep und Like a Mirror haben sehr emotionale Botschaften. Was hat euch dazu inspiriert und wie würdet ihr euch wünschen, dass eure koreanischen Fans sie interpretieren?“ Eine junge Journalistin mit blondierten Haaren reicht dem MC das Mikro zurück und sieht uns aus großen Augen an.

 

Liam und ich wechseln einen Blick, ich bedeute ihm, zuerst zu antworten.

 

Er streicht sich eine Locke aus der Stirn, genauso wie eben, als er mit Spencer zusammenstand. Ob er den Song für ihn geschrieben hat? Kann eigentlich nicht sein, würde er sonst im Refrain danach fragen, ob Spencer weiß, wie es sich anfühlt, nicht das zu bekommen, wonach man sich sehnt? Vielleicht sind sie auch wegen des Songs zusammengekommen? Oder sind die beiden gar nicht zusammen? Was war das dann eben im Nebenzimmer?

 

Wieso denke ich eigentlich so viel darüber nach? Meine Beziehung zu Kristina ist schon kompliziert genug.

 

Der Moderator räuspert sich. „Wie kam es zu Like a Mirror?“

 

Verdammt, ich habe nicht mitbekommen, dass Liam fertig ist. Die Leute vor mir im Saal verziehen kaum eine Miene, aber wenn ich nicht gleich antworte, wird das negativ auffallen und ein schlechtes Licht auf uns alle werfen. Aber was soll ich sagen? Meine typische Antwort, dass jeder diese Sehnsucht hat, verstanden zu werden und dass man sich trauen soll, Gefühle zu zeigen, kann ich hier nicht bringen. Zu viel offene Emotionalität ist kulturell unpassend, das hat Scott beim Briefing in gefühlt jedem zweiten Satz betont. Die Wahrheit geht genauso wenig. Nicht nur aus kulturellen Gründen. Unschlüssig drehe ich das Mikro in meiner Hand, lächle.

 

Like a Mirror handelt von Verständnis. Dieser Moment, wenn jemand dich als denjenigen erkennt, der du wirklich bist, selbst wenn du nichts sagst. Wir alle haben Gefühle, die wir tief in uns verbergen, aber ich denke, Musik sagt Dinge, die wir nicht aussprechen können. Ich hoffe, unsere Fans hier können diese Verbindung im Lied spüren.“

 

Ein leises Murmeln geht durch den Raum und ein paar der Anwesenden nicken, nachdem die Dolmetscherin meine Antwort übersetzt hat. Ich lege das Mikro auf den Tisch und sehe zu Liam hinüber. Er wirkt verträumt, seine Fingerspitzen spielen miteinander. Als er aufsieht, begegnen sich unsere Blicke. Seine Augen glänzen, ein Lächeln huscht über seine Lippen, ich nicke ihm zu. Für den Bruchteil einer Sekunde öffnet sich sein Mund zu einem überraschten Oh. Ich erwidere sein Lächeln und hoffe, dass er versteht. Wir haben beide unsere Geheimnisse, die in der Öffentlichkeit nichts verloren haben. Seins ist bei mir sicher.

 

Nach der Pressekonferenz und der sich anschließenden Fotosession machen wir uns auf den Weg in ein Studio, um mit einer der aktuell angesagtesten K-Pop-Bands einen Song zu performen. Während der Van sich durch den Mittagsverkehr schlängelt, schaue ich immer wieder auf mein Handy. Kristina hat sich verdächtig lange nicht gemeldet. Das letzte war ein Foto von irgendeiner Kirche in der Stadt, in der Escape zuletzt gespielt haben. Seitdem nichts mehr. Keine Reaktion auf meine Antwort von gestern Abend oder heute Morgen.

 

Das muss nichts bedeuten, sage ich mir mit jedem Mal, das ich vergeblich unseren Chat öffne. Trotzdem rumort ein schwerer werdender Klumpen in meinem Bauch. Hoffentlich versinkt sie nicht wieder in Verzweiflung wegen ihrer Mutter. Bitte lass es ihr gutgehen, flehe ich, ohne zu wissen, an wen ich meine Bitte richte.

 

Im Studio werden wir freundlich von den fünf Jungs von Lumen begrüßt.

 

Noch bevor ich die einzelnen Mitglieder voneinander unterschieden habe, fällt mir ihre Schönheit auf. Ihr Kleidungsstil ist im Vergleich zu anderen K-Pop-Bands fast langweilig. Sie tragen Jeans, Hemden und Sneaker, sehen aus wie College-Studenten. Aber ihre Frisuren und Gesichter sind so perfekt, dass es beinahe futuristisch wirkt. Das kann nicht alles echt sein. Ich zwinge mich, nicht so direkt hinzustarren, als ich Ji-Min, dem hochgewachsenen schlanken Frontsänger die Handschüttle. Sein haselnussbraunes Haar liegt scheinbar durcheinander auf seinem Kopf, wobei das bestimmt so beabsichtigt ist. Es hebt sich krass gegen seine fast porzellanweiße Haut ab.

 

„Schön, dich kennenzulernen“, sage ich und weiß für einen Moment nicht weiter.

Wir haben in den letzten Tagen einen der Songs von Lumen in Dauerschleife gehört und uns die Transkription der Lyrics angeschaut, um den Song heute mit ihnen zu performen. Auch über die Band selbst haben wir einige Infos an die Hand bekommen. Aber über Smalltalk habe ich nicht nachgedacht. Dafür war in den letzten Monaten selten Zeit, und wenn Zeit war, gingen mir die Floskeln eher auf den Keks.

 

Zum Glück sind Ji-Min und seine Kollegen besser in Konversation als ich. Sie fragen uns nach unseren ersten Eindrücken von Seoul, geben uns Tipps, was wir uns unbedingt ansehen sollten, wohl ahnend, dass wir dafür kaum Zeit haben.

 

„Wir müssen unbedingt noch einmal wiederkommen, um Sightseeing zu machen“, sagt Andy.

 

„Ja, wir geben euch eine Tour“, sagt Myung, ein schmaler Junge, dessen Alter ich schwer schätzen kann. Seine weichen Gesichtszüge und großen Augen lassen ihn wie zwölf aussehen, aber das kann nicht sein.

 

Suma ist mit Ho-Seok in eine Fachsimpelei über Tanzschritte vertieft. Ho-Seok macht unfassbare Verrenkungen, die ihm scheinbar so leichtfallen, als würde er im Vorbeigehen das Licht einschalten. Selbst unser Tanztalent Suma hat Schwierigkeiten hinterher zu kommen und seine Bewegungen nachzuahmen.

 

Ein schwarzhaariger Typ, schlank, mit schmalem unfassbar hübschen Gesicht, kommt auf uns zu und sagt etwas auf Koreanisch. Zuerst halte ich ihn für ein Mitglied von Lumen, aber dann wären sie zu sechst. Als ich Scott dicht hinter ihm sehe, geht mir ein Licht auf. Das muss Eun Ji sein, der Manager von Lumen.

 

Holy, so wie er aussieht, könnte er selbst als Idol einer K-Pop-Band durchgehen. Die Reaktion, die er bei den Mitgliedern von Lumen auslöst, ist allerdings enorm. Haben sie eben noch locker mit uns gesprochen, stehen sie nun fast stramm wie Soldaten, die ihren Befehl erwarten. Der lässt auch nicht lang auf sich warten.

 

Auf einen kurzen Satz auf Koreanisch drehen Ji-Min und die anderen sich um und verlassen das Nebenzimmer Richtung Aufnahmeraum. Eun Ji wendet sich uns zu und macht eine einladende Geste. „Es ist alles bereit, wir können anfangen“, sagt er in fehlerfreiem Englisch.

 

Das Lächeln wirkt freundlich, aber seine angespannte Körperhaltung straft ihn Lügen. Wir haben Zeitdruck, innerhalb von drei Stunden müssen wir das Lied, das wir gemeinsam aufnehmen wollen, im Kasten haben. Schlechter als Perfekt zählt nicht. Unwillkürlich wandern meine Schultern ein Stück zu meinen Ohren, als ich an Eun Ji vorbeigehe.

 

Wie ist es in Korea?

 

Mein Herz macht einen Satz, als ich Kristinas Nachricht entdecke. Doch schon in der nächsten Sekunde schleicht sich Enttäuschung in meine Euphorie. Das ist alles? Normalerweise schreibt sie mehr.

 

Aufregend. Waren eben mit Lumen im Studio und haben ein Mix aus unseren Songs aufgenommen. Hoffe, ich hab nix Falsches auf Koreanisch gesungen. Sauschwer diese Sprache. Aber die Jungs sind nett.

 

Ich schicke die Nachricht ab, mein Daumen verharrt über dem Display. Irgendetwas ist komisch. Kristinas Nachricht ist so schlicht und kurz wie jene, die sie mir nach dem Release von Like a Mirror geschickt hat. Mein Mund ist trocken und meine Hand zittert. Dreimal muss ich neu ansetzen, weil ich beim schnellen Wischen über die Tastatur die falschen Wörter erzeuge.

 

Ist alles okay?

 

Ich umklammere das Smartphone, halte die Hand auf meinem Schoß und rechne schnell nach, wie spät es in Deutschland gerade sein müsste. Sieben Stunden Zeitunterschied, also irgendwas gegen Vormittag.

 

Eine leichte Vibration zwischen meinen Fingern lässt mich zusammenfahren. Die Erleichterung über Kristinas rasche Antwort löst sich jedoch in Luft auf, als ich den Text lese.

 

Johnny ist seit gestern verschwunden.

 

Shit.

 

Was meinst du mit verschwunden?

 

Kristina ist online. Drei tanzende Punkte verraten, dass sie tippt. Gebannt starre ich auf das Display.

 

Als wir uns gestern Morgen im Hotel getroffen haben, war er nicht da. Er hat einen Zettel an der Rezeption hinterlassen. Er schreibt, er braucht eine Pause. Er reagiert auf keine Nachrichten, keine Anrufe. Er ist einfach … weg.

 

Kristina lässt einen traurigen Emoji auf ihre Nachricht folgen. Ich bin mir sicher, dass das runde gelbe Gesicht mit in Tränen schwimmenden Augen nicht im Ansatz erfasst, wie es ihr geht. Auch wenn wir nur wenig über unsere jeweiligen Bands gesprochen haben, weiß ich doch, wie viel Kristina und die anderen miteinander verbindet. Im Gegensatz zu uns wurden sie nicht von irgendeiner Jury zusammengewürfelt und von einem Management an die Spitze gepusht. Sie sind Freunde, auch unabhängig von ihrer Musik. Wie muss sich das anfühlen, wenn plötzlich einer geht?

 

Ich kneife die Lippen zusammen, als mir aufgeht, dass ich keine Ahnung habe. Eine Freundschaft, die wirklich tief ging, habe ich nie gehabt. Das mit Andy ist enger als jemals etwas zuvor. Aber würden wir weiter Kontakt halten, wenn es Five2Seven nicht mehr gäbe?

 

Meine Kiefermuskeln spannen sich. Ich schüttle den Kopf. Es sollte gerade nicht um mich und irgendwelche hypothetischen Szenarien gehen. Hastig entsperre ich mein Handy.

 

Ich hab vorm Konzert gleich ein bisschen Zeit. Darf ich dich anrufen?

 

Ein Kuss-Emoji taucht fast unmittelbar auf meine Nachricht im Chat auf.

 

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