Noah
Keuchend lasse ich mich auf einen Stuhl fallen und angle nach der Wasserflasche in meiner Sporttasche. In meinen Waden brennt es wie Feuer, meine Arme sind unendlich schwer, sodass sie kaum die Flasche angehoben bekommen, und von meinem Nacken will ich gar nicht erst reden. Simon hat uns bei der Probe für die Tour richtig lang gemacht. Andy und Liam lassen sich neben mir fallen, beiden rinnt der Schweiß von der Stirn. Nur Suma sieht genauso fit aus wie Simon und macht ein Gesicht, als könnte er noch weitere drei Stunden trainieren. Lässig lehnt er mit einem Handtuch über der Schulter an der Stange, die an der Wand entlangläuft.
„Kommt Jungs, keine Müdigkeit vorschützen“, ruft Simon.
„Vorschützen? Ich bin total erledigt“, murmelt Andy und stöhnt theatralisch auf.
Liam seufzt nur leise, trinkt noch ein paar Schlucke aus seiner Flasche, steht dann aber langsam auf und geht auf Simon zu.
Ich bleibe sitzen, umklammere die Flasche, die mich mit ihrem Gewicht wohl zu Boden ziehen will, und schließe die Augen. Vielleicht …
„Noah, komm. Stell dich nicht so an.“
In Simons Weltbild scheint es weder Muskelkater noch Müdigkeit zu geben, anders kann ich mir diese Penetranz und hörbare Ungeduld nicht erklären. Aber es hat keinen Zweck zu diskutieren, also erhebe ich mich schwerfällig. Heißer Schmerz schießt von meinem Nacken bis in meinen Rücken. Vor meinen Augen tanzen Sterne und ich greife nach der Stuhllehne.
„Wird das heute noch etwas?“ Simon hat die Arme vor der Brust verschränkt und verdreht die Augen gen Decke.
Als ob ich länger als drei Minuten hier gesessen hätte. „Sklaventreiber“, murmle ich und schlurfe rüber zu den anderen. Ich kann nicht behaupten, dass ich mein Bestes gebe. Weder habe ich die Kraft noch die Lust dazu. Meine Bewegungen sind nicht geschmeidig, nicht schnell genug. Simon schimpft ein paarmal lauthals und ich verspreche halbherzig, es besser zu machen. Irgendwann seufzt er nur noch.
Auch Logan seufzt,
als er am frühen Abend hinter mir steht und seine Fingerspitzen auf meinen Rücken legt. Ich habe wohl eigentlich Glück, ihn als Physiotherapeuten gefunden zu haben, der sich flexibel nach meinem vollen Terminkalender richtet. Im Moment wünsche ich ihn allerdings zum Teufel. Obwohl wir erst fünf Minuten dabei sind, tut mir schon alles weh.
„Versuch mal, dich gerade hinzusetzen.“
Ich versuche es, aber offenbar besteht eine große Kluft zwischen dem, was ich unter Geradesitzen verstehe und dem, was Logan meint. Er hilft etwas nach.
„So? Das fühlt sich komplett schief an.“
„Das hatte ich befürchtet. Aber so geht es in die richtige Richtung“, erwidert Logan und bittet mich, die Arme anzuwinkeln und die Ellenbogen gen Boden zu drücken.
Ich scheitere schon daran, die Arme zu heben. Nach dem Tanztraining fühlen sie sich an wie Gummi. Kraftlos sinke ich in mich zusammen.
„Mensch, Noah, was ist denn los mit dir?“ Logan setzt sich vor mich auf eine Faszienrolle.
„Ich bin einfach kaputt. Wir haben heute fünf Stunden die Choreos für die Tour geprobt.“
Logan lässt den Kopf hängen und faltet die Hände im Schoß. Nach einer gefühlten Ewigkeit, in der ich versuche, nicht vom Stuhl zu kippen, sieht er wieder auf.
„Noah“, sagt er leise. „Du bist nicht der erste Tänzer oder Sänger, den ich betreue. Ich weiß, dass du ein sehr hartes Programm hast. Aber dieses Programm tut dir nicht gut. Im Gegenteil, es macht dich kaputt.“
Ich will mit den Schultern zucken, aber es klappt nicht. Ein überdeutlicher Beweis dafür, wie recht Logan hat.
„Ich muss es schaffen. Die anderen schaffen es doch auch.“ Wieso protestiere ich eigentlich?
Logan schüttelt den Kopf. „Du bist nicht die anderen, Noah. Vielleicht halten sie noch etwas länger durch, aber früher oder später wird sich die harte körperliche Anstrengung auch bei ihnen auswirken.“
„Aber …“ Ich weiß nicht, was ich sagen will, und lasse die Luft entweichen.
Vielleicht will ich nicht schwächer dastehen als der Rest der Band, auch wenn das Quatsch ist. Schließlich sind weder Liam, Suma oder Andy noch Scott oder jemand anderes vom Management hier. Zum Glück sind sie nicht hier. Poom fällt mir ein, wie er auf seine Schulter tippte, nachdem Scott in Japan mein Zimmer betreten hatte. Das ist wohl mein aber. Ich ziehe immer noch den Kopf ein.
„Ich will dir keine Angst machen“, sagt Logan und schmunzelt. „Oder doch, vielleicht ein bisschen, weil du es dann hoffentlich verstehst. Wenn du dieses Leben aufrechterhältst, kannst du so viel Physiotherapie machen, wie du willst. Es wird nichts bringen. Irgendwann werden deine Beschwerden chronisch, und dann kannst du nicht nur das Tanzen vergessen.“
Ich sehe auf meine Knie. Schon bei dieser winzigen Neigung meines Kopfs, protestiert meine Nackenmuskulatur. Die Schmerzen habe ich erst seit ein paar Wochen, aber die Verspannung ist schon länger da. Wie lange? Ich weiß es nicht. Zu sehr habe ich mich daran gewöhnt. Fühlt es sich so an, wenn es chronisch ist? Wie wäre es, wenn es schlimmer wird? Ich kann es mir nicht vorstellen. Aber so ernst wie Logan mich eben angesehen hat, ist es wohl nicht erstrebenswert.
„Sollen wir weitermachen?“, frage ich schließlich.
Enttäuschung und Angst flackern in mir auf, als Logan sanft den Kopf schüttelt. „Ich glaube, für praktische Übungen bist du heute zu erledigt. Leg dich mal hin, ich schau, dass ich die Verspannungen ein bisschen weicher bekomme. Du kannst dabei ein bisschen nachdenken, was dich gerade runterzieht.“
Nach der Massage komme ich mir vor wie verprügelt.
Es kostet mich alle Willenskraft, die ich aufbringen kann, mich aufzurichten und nach unten in die Küche zu gehen. Aber ich habe den ganzen Tag noch nichts Richtiges gegessen. Irgendwo findet sich bestimmt eine Dose Baked Beans.
„Hey Noah.“ Marble strahlt mich an. Sie hält einen Joghurtbecher in der Hand und lehnt an der Arbeitsplatte der Kücheninsel. Mit verführerischem Augenaufschlag schiebt sie sich einen vollen Löffel in den Mund.
Besser als in jeder Werbung! „Hey Marble.“ Meine Müdigkeit schlägt sich voll auf meine Stimme, dabei würde ich meine Schwester gern genauso enthusiastisch begrüßen wie sie mich. Immerhin ist sie die Einzige, die sich aufrichtig freut, mich zu sehen. Jetzt verrutscht ihr Werbelächeln jedoch. Sie stellt den Joghurtbecher zur Seite, kommt auf mich zu und legt ihre Hand auf meine Brust.
„Was is los?“
„Bin k.o. Zu viel Training, zu viel Physio …“
„Zu wenig Kristina.“
Wie immer hat Marble ein unvergleichliches Talent dafür, den Finger in die Wunde zu legen. Als ob sie sich mit Logan abgesprochen hätte. Der weiß zwar nichts von Kristina, aber sein letzter Kommentar ging eindeutig in die gleiche Richtung. Meine Eingeweide ziehen sich unangenehm zusammen.
„Marble, bitte. Das mit Kristina und mir …“
„It’s a match“, unterbricht sie mich ein weiteres Mal. „Aber wenn dein Spiegel woanders steht, kanns du nich reinguckn.“
Mir entfährt ein bitteres Lachen. „Vielleicht sollte ich auch gar nicht reingucken.“
„Papperlapapp. Dafür sin Spiegel doch da.“
Marble schnappt sich wieder den Joghurt und schiebt sich den Löffel in den Mund. „Oder has du Angst?“ Drohend streckt sie mir den Löffel entgegen.
„Ich …“ Der Rest, von dem ich nicht wirklich weiß, was er beinhalten sollte, bleibt mir im Hals stecken. Wieso macht hier eigentlich jeder irgendwelche Andeutungen, ohne mir zu verraten, was ich machen soll?
Marble versenkt den leeren Joghurtbecher im Müll und schnappt sich ihre Handtasche vom Stuhl. „Ich muss los“, zwitschert sie, wieder mit fettem Grinsen im Gesicht.
„Wohin geht’s?“
„Zur Probe natürlich. Heute is Rollnverteilung. Ich hoffe, ich darf die Elizabeth spieln.“
„Queen Elizabeth?“
Marble rollt mit den Augen. „Elizabeth Bennet.“
„Ach so“, murmle ich und überlege, in welchem Stück eine Elizabeth Bennet vorkommt. „Viel Glück.“
Marble wirft mir einen Luftkuss zu und nur wenige Sekunden später fällt die Haustür ins Schloss. Ich wünschte, ihr Hinweis wäre mit ihr verschwunden, aber diese Spiegelmetapher hat sich in meinem Kopf festgesetzt. Hübsch verknotet mit Logans Frage, was mich gerade runterzieht. Lustlos öffne ich den Vorratsschrank, aber der Appetit ist mir vergangen. Nur aus Gewohnheit ziehe ich einen Müsliriegel aus der Schublade, stecke ihn in die Tasche meines Hoodies und verlasse die Küche, ohne aufzusehen.
„Ah, Noah.“
Dad. Der hat mir gerade noch gefehlt.
Jetzt hebe ich doch den Kopf. Autsch. Wie immer hat mein Vater sein Handy in der Hand und den Blick in die Ferne gerichtet, als wäre er schon wieder drei Schritte weiter.
„Ich habe eben mit eurem Management gesprochen.“
Augenblicklich schießt mein Puls hin die Höhe. Wieso habe ich das ungute Gefühl, dass das nichts Gutes bedeutet?
„Am siebzehnten November habt ihr einen Off-Day von der Tour. Du kannst von Amsterdam herfliegen.“
„Wozu?“ Ich ahne Schreckliches, und je breiter das Lächeln auf dem Gesicht meines Vaters wird, desto stärker wird dieses Gefühl, bis ich die Bestätigung erhalte.
„Wir drehen ein kurzes Weihnachtsspecial. Crazy Christmas at the Hammonds’.”
Unwillkürlich tauchen Bilder vor mir auf. Meine Familie in Weihnachtspyjamas um den Weihnachtsbaum, jeder mit einer Portion Plumpudding vor sich. Auf einmal bin ich froh, noch nichts gegessen zu haben. Doch die Erleichterung währt nur kurz. Schon brodelt die Wut in mir, dass Dad mal wieder hinter meinem Rücken über mich bestimmt hat und wie selbstverständlich davon ausgeht, mir damit einen Gefallen zu tun. Ausgerechnet Kristinas Spruch während unseres letzten Telefonats fällt mir ein.
Wenn es dich so nervt, ändere etwas daran.
Nein, Dad, diesmal nicht. Mach dein Christmas-Special ohne mich. Stumm forme ich die Worte auf meiner Zunge, probiere, wie es sich anfühlt.
„Guck nicht so“, ermahnt Dad mich. „Deine Fans werden es lieben. Und Marble wird auch davon profitieren.“
Meine Zunge fällt im Gaumen zurück, die Worte lösen sich in Wohlgefallen auf. Stattdessen merke ich, wie ich ergeben nicke und mein Rücken sich biegt. Dads Handy klingelt und er lässt mich wie so oft stehen. Wieso auch nicht. Es ist alles geklärt. Mit tonnenschweren Gliedern kämpfe ich mich die Treppe nach oben in mein Zimmer.
Ein paar Tage später ist meine Laune keinen Deut besser.
Es hilft auch nicht, dass Marble sich über eine wichtige Nebenrolle im Theaterstück freut. Sie war nur kurz enttäuscht darüber, nicht die Hauptrolle bekommen zu haben.
„Charlotte ist auch eine tolle Rolle“, hat sie gesagt.
Vielleicht ist meine Rolle einfach die des Pflichterfüllers. Irgendjemand muss den Job ja machen. Aber mit jedem Tag fällt es mir schwerer. In meinem ohnehin knapp bemessenen Schlaf quälen mich Albträume, in denen ich in einem verspiegelten Hamsterrad laufe. Wenn ich aufwache, bin ich komplett erledigt und zusätzlich verspannt.
Auch heute schaffe ich den Weg ins Studio nur unter Schmerzmitteln. Trotzdem zucke ich zusammen, als ich aus dem Taxi steige. Liam, der zeitgleich mit mir ankommt und dichter neben Spencer herläuft, als notwendig wäre, runzelt die Stirn.
„Hi Noah, alles klar?“
„Passt schon“, wehre ich ab. Schon irgendwie nett, dass er fragt, aber er kann ja auch nichts ändern.
Im Studio vertreiben Andy und Suma sich bereits die Zeit damit, ihre Rollen zu proben. Mit Wasserflaschen als Schwertersatz duellieren sie sich vor ein paar Mikrostativen und spielen sich Dialogfetzen zu.
„Nimm das, du Verräter!“, ruft Andy.
„Du solltest nicht vergessen, dass wir die besten Krieger des Landes sind.“ Ausgerechnet jetzt rutscht Suma die Flasche aus der Hand.
„Zum Glück musst du Riku nur deine Stimme leihen“, sagt Liam und gibt sich keine Mühe, ein Grinsen zu verkneifen.
Ehe Suma demonstrieren kann, ob nicht doch versteckte Kampfkünste in ihm schlummern, bittet der Toningenieur uns in die Aufnahmekammer. Wir bekommen unsere Kopfhörer und kurz darauf läuft eine der ersten Filmszenen über den Bildschirm an der Wand.
Obwohl ich meinen Text gelernt habe und nur zur Sicherheit das Skript vor mir stehen habe, ist es nicht so leicht, die Sätze im richtigen Tempo deutlich rüberzubringen. Es ist komplizierter als zu singen, und es dauert lange, bis wir die erste Szene im Kasten haben. Meine Gelenke knacken, als ich mich strecke.
Ich habe nicht bemerkt, wie sehr ich mich verkrampft habe.
„Die erste Szene ist immer am schwersten, aber ihr kommt schon rein“, ermuntert uns der Regisseur.
Wir machen ein Selfie aus der Aufnahmekammer und Liam teilt es bei Instagram. Ich ziehe mein Handy hervor, um die Story zu teilen. Ein Beitrag springt mir ins Auge. Ein rotes Banner über einer Bühne, dahinter ein Bandlogo, das mir nur zu bekannt vorkommt. Das Wort, das auf dem Banner steht, verstehe ich nicht, aber in Kombination mit dem traurig schauenden Emoji in der Caption verheißt es nichts Gutes. Ich öffne den Text, von dem ich natürlich noch viel weniger verstehe als von dem Wort auf dem Banner. Ein Wort, ein Name, sticht jedoch heraus. Kristina.
Augenblicklich wird mir heiß. Was ist passiert? Der Beitrag ist zwei Tage alt, wieso wird er mir erst jetzt angezeigt? Ich kopiere den Text in den Übersetzer.
Leider müssen wir die Konzerte in Frankfurt, Münster und Koblenz verschieben. Kristina ist krank und muss sich erst einmal auskurieren. Es tut uns leid, wir haben uns genauso auf die Konzerte gefreut wie ihr. Wir suchen schon fleißig nach Ersatzterminen …
Ich wechsle zurück zum Escape-Account, suche nach mehr Infos. Aber da ist nichts. Kein Beitrag, keine Story. Nur zig Kommentare, die wohl Genesungswünsche enthalten, wenn ich die verbundenen Herzen und Kleeblätter richtig deute. Auch auf Kristinas privatem Account gibt es nichts Neues, aber das hätte mich auch gewundert.
Was hat sie? Hoffentlich ist es nichts Schlimmes. Verdammt, wieso habe ich ihr zuletzt nur Vorwürfe gemacht? Sie sah so fertig aus, als wir telefoniert haben. Habe ich es nur schlimmer gemacht? Ich versuche, das schlechte Gewissen, das in mir aufsteigt, hinunterzuschlucken. Mit mäßigem Erfolg.
Fuck, unser Telefonat hätte anders laufen müssen. Ich wollte mich bei ihr entschuldigen, wollte ihr sagen, wie viel sie mir bedeutet. Stattdessen haben wir uns gegenseitig in die Pfanne gehauen. Dabei hatte sie, was mich betrifft, völlig recht. Die letzten Tage haben es gezeigt. Ich bin ein Feigling. Ich habe weder den Mut aufgebracht, Dad zu widersprechen, noch irgendetwas zu tun, was gut für mich ist.
Ich wechsle in den Chat, der seit zwei Wochen schweigt.
Hey Kristina, ich habe gerade auf eurem Account gelesen, dass du krank bist. Das tut mir leid zu hören. Gute Besserung. Ich denk an dich.
Ehe ich meine Meinung ändern kann, schicke ich die Nachricht ab und behalte das Display genau im Blick. Warte, dass sich zu dem ersten Pfeil ein zweiter gesellt, dass sie sich blau färben und drei Punkte im Chatfeld erscheinen.
Nichts davon passiert. Nicht nach einer Minute, nicht nach zwei. Nicht nach zehn.
Widerwillig setze ich wieder die Kopfhörer auf, kann mich aber nicht auf die nächste Szene konzentrieren. Wir machen drei Anläufe, dann schüttelt der Regisseur genervt den
Kopf und schickt Suma und mich raus, um stattdessen mit Andy und Liam weiterzumachen. Sofort schaue ich wieder aufs Handy. Nichts.
Ich tippe Escape und News in den Browser und öffne einen der ersten Artikel, lasse ihn übersetzen. Mit jedem Wort, das ich lese, wächst der Kloß in meinem Hals, bis er mir die Luft abschnürt und ich keuchend an der Wand zusammensinke.
„Fuck.“
„Was ist los?“ Suma geht neben mir in die Knie.
Ich antworte nicht, starre auf die Zeilen des Artikels. Das darf nicht wahr sein. Bitte nicht. So schlecht darf es Kristina nicht gehen.
„Ey, Noah, du bist ganz bleich.“ Suma reicht mir eine Flasche Wasser, aber ich wehre sie ab. Ich bringe jetzt nichts runter.
„Ich muss weg“, murmle ich und drücke mich langsam, aber entschlossen vom Boden hoch.
„Was? Aber Noah, die Aufnahme.“
„Sorry, geht nicht anders.“ Noch im Rausgehen, suche ich nach dem richtigen Kontakt.

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